Loria Mendez Jose Luis

Der Maler José Luis Loría Méndez wurde am 26. September 1951 in Mexiko City geboren und ist der älteste Sohn von Luis Isidro Loría Euan und Elia Raquel Méndez Peraza, beide aus Yukatan. Die Loría Ehe bekam noch zwei Kinder. Nach der Geburt ihrer Kinder zog die Familia nach Mérida, Yukatan. Dort besuchte José Luis seine ersten Schuljahre in der Amerikanischen Schule von Mérida (Abkürzung COLAMMY). In dieser frühen Etappe seines Lebens hatte er seinen ersten Kontakt mit der Kunst. Seinen ersten Malunterricht bekam er von der Frau des englischen Konsuls Mrs. Peggy Dutton im Institut COLAMMY. Sein Vater, der öfters auf Geschäftsreisen war, entschied 1968, dass seine Kinder ihre Schulausbildung im Mexiko City beenden sollten. Dort besuchten sie das Gymnasium 4 Vidal Castañeda und Najera der Autonomen Universität von Mexiko.

Nachdem er das Gymnasium beendet hatte, brachte ihn seine Lust die Welt zu sehen dazu, 1971 seine erste Reise durch Europa zu realisieren. Total beeindruckt von den europäischen Museen, insbesondere im Prado von Madrid, Spanien, verbrachte er ganze Tage dort und studierte die Bilder der großen Meister der Kunst. Als er zurück nach Mexiko kam, war seine Karriere entschieden, obwohl er sich selbst darüber nicht im Klaren war. Seine erste Ausstellung fand am Freitag den 6. November 1971 in Chetumal, Quintana Roo statt.

1973 meldete er sich an der Philosophischen – Literarischen Fakultät der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko an. Obwohl er an dem Thema sehr interessiert war, erfüllte ihn dieses Studium nicht so wie seine Liebe zu den plastischen Künsten. Darum entschied er sich, wieder nach Europa zurückzukehren. Diese Reise zeichnete sein Leben mit besonderen Erinnerungen und wichtigen Erfahrungen.

Loría Méndez widmete sein Leben der Kunst. In sehr jungen Jahren entdeckte er seine Liebe für die Malerei, was später Gegenstand seines Studiums wurde. Am Anfang seiner Karriere experimentierte er mit verschiedenen Techniken, von Ölfarben bis zu Textilien, sowie auch mit verschiedenen Kunstrichtungen. Seine Bilder sind immer das Resultat eines sorgfältigen Studienprozesses, in dem der Künstler das Objekt seines Interesses zu seinen macht und es dann auf das Papier projiziert. Schlussendlich war es der Hyperrealismus (Kunstrichtung in der der Künstler eine fotorealistische, eine überschärfte Realität präsentiert) die Nische, wo er seine ganze Kreativität entwickeln konnte. Er entwickelte eine sehr präzise Technik der Nutzung der Grafit- und Farbstifte. Eine Technik in der er eine Palette mit mehr als 650 Schattierungen mit nur 140 Farben entwickeln konnte. Durch seine Technik ist der Meister fähig Transparenzen zu kreieren, einzigartige Farben zu reproduzieren, undurchsichtige, oder aufgeladene Effekte zu vermeiden, um die Natürlichkeit des Modells zu bewahren.

Loría Méndez machte die Flora und die Fauna aus Mexiko zum wichtigsten Thema seiner Arbeit. Das Studium vieler dieser Themen hatte Jahre gedauert und manche von denen erforscht und entwickelt er noch heute. Dafür orientiert er seine Forschungen immer an wissenschaftlichen Studien, sowie Koryphäen.

Seine Werke besitzen eine beeindruckende Schönheit und Geschichte. Aus diesem Grund wurde am 31. Juni 1992 das Werk „Toj“ von Jóse Luis (in dem der Vogel Toj [nom.lat. Eumomota superciliosa] auf dem Zweig eines Dzidzilché Baumes [nom.lat. Gymnopodium floribundium] und eine weiße Orchidee zu sehen ist) von der Staatsregierung von Yukatan auserwählt, um dem japanischen Prinz Naruhito, währende seines Aufenthalts in Chichen Itzá, überreicht zu werden.

Seine hyperrealistischen Bilder sind eine schöne Täuschung der Sinne.

Text: © Lic. Sonia E. Amaya de Siblik

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